Donnerstag, 21. Mai 2015

Energize

Energie, oder besser gesagt Strom ist am Schreibtisch ein wesentlicher Faktor.
Der Rechner braucht ihn, der Monitor auch und der Drucker sowieso. Dazu kommt noch jede Menge Kleinkram.
So findet sich auf oder unter vielen Schreibtischen ein wildes Gewirr an Kabeln und Steckdosen.

Das kann ich mal so gar nicht ab. Erst recht nicht an den Füßen.


Es musste also eine Lösung her, die den Kabelknoten sortiert und übersichtlich löst und gleichzeitig möglichst getrennt den Drucker zuschalten lässt. Der muss nicht immer Strom haben.

Zunächst war die Auswahl eines Schalters ein Problem. Bob hatte schon einige Zeit vorher ein entsprechendes Stromsystem gebaut. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten Schalter nicht den Anforderungen gewachsen sind, Computernetzteile zu schalten. Offensichtlich sorgen die Kondensatoren dort für einen hohen Einschaltstrom, der sehr schnell etliche Schalter verschliss.
Die Lösung waren Sicherungsautomaten.
Diese lassen sich auch prima in Brüstungskanäle einbauen. Womit auch die Sortierung einfacher wird.


Der obere Kanal Schaltet den Rechner, der untere Drucker und Zubehör.
Die weißen Kabel gehen zu Verteilern unter dem Schreibtisch. Der Tisch selbst besitzt eine Kabelwanne.
Ein gewissen Provisorium ist noch bei der Netzwerkverkabelung zu erkennen. Das hatte sich auch bis zum Auszug erhalten.

Nach dem Umzug, ergaben sich andere räumliche Verhältnisse. Der Plan, die Kanäle wieder zu verwenden wurde nie umgesetzt. Einmal aus Platzgründen und auch weil es komisch aussehen würde. Dafür gibt es jetzt eine andere Lösung.

Am Schreibtisch gibt es jetzt, wie am Bett auch, ein Schaltpaneel.
Drei Schalter, einmal Rechner, einmal Netzwerk und Drucker und einmal eine Extradose auf dem Schreibtisch, für Laptop, Telefonladegerät etc.
Erstaunlicherweise halten die Schlater auch die Belastungen aus. Entweder sind die Netzteile der Rechner besser geworden, oder die Schalter.

Internet ist inzwischen ständig an, da auch das Telefon dank VDSL und VOIP darüber läuft. Das gab dann auch die Möglichkeit einen kleinen Server aufzusetzen, der ständig erreichbar ist.
Es braucht dafür also keinen Schalter mehr.


Hinter der Kabelwanne ist eine wilde Mischung aus Steckdosen entsprechend der Schaltung und Notwendigkeit an Dosen zusammengeschaltet. Was eben noch übrig war. Sieht ohnehin Niemand hinten in der Ecke unter dem Schreibtisch. Und davor steht noch ein Rollcontainer.


Und so erstreckt sich der Kabelsalat allein hinter dem Rollcontainer und in der Kabelwanne, in der auch die meisten angeschlossenen Kleingeräte und Netzteile untergebracht sind.


So schlimm es auch aussieht, da ist tatsächlich eine Struktur drin und jedes Kabel ist zusammengewickelt, damit keine Knoten entstehen.
Nur die Klemme im Vordergrund fasst einige Kabel vom Rechner zusammen. Damit die nicht mit meinen Füßen in Konflikt kommen.

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